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Psychotherapie der Essstörungen
Kontrolle ausüben über den eigenen Körper,
mitunter verbunden mit Kontrollverlust und Masslosigkeit, Umgehen
der Kontrollen der Familie bei oft grenzenlos engen Beziehungen,
das sind zentrale Themen in der Psychotherapie mit essgestörten
jungen Frauen und Männern.
In diesem Seminar soll versucht werden, von
primären Gegenübertragungsgefühlen wie Ab-
neigung und Ekel zu einem Interesse an der Individualität der
Patientinnen und Patienten
zu finden.
Werthaltungen unserer Gesellschaft sollen re-
flektiert werden, verbunden mit kritischen
Fragen zur eigenen Rolle als Frau oder als Mann.
Differenzialdiagnostik, neueste Forschungsergebnisse und vor allem
der Umgang mit häufig heftigen Übertragungen und Gegenübertragungen
der TherapeutInnen sind Hauptgegenstand dieses Seminars.
Die Theorie wird an Hand von eigenen Fällen erarbeitet, Behandlungsstrategien
werden im Rollenspiel erfahren und erlernt.
Dr. med. Margret Amstein
Psychiatrie & Psychotherapie FMH, Zürich
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