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N.N.
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Die therapeutische Beziehung mit suizidalen PatientInnen
Der Umgang mit suizidalen Menschen ist etwas vom Schwierigsten
in unserem Beruf, weil wir dabei existenziell mit unseren Grenzen
und mit der Relativität des Lebens konfrontiert werden. Wir
diagnostizieren zwar klinische Risikofaktoren zur Abschätzung
der Suizidalität, aber wir haben Mühe, den Zugang zum
suizidalen Menschen zu finden. Hinter jeder Suizidhandlung steht
eine Geschichte, die mit der Biographie des Patienten/ der Patientin
verwoben ist.
Ein narrativer Zugang zum suizidalen Menschen ist die Grundlage
für eine therapeutische Beziehung, in welcher TherapeutIn und
PatientIn zu einem gemeinsamen Verständnis der Suizidalität
gelangen können.
Damit eröffnet sich den TherapeutInnen auch die Möglichkeit,
sich in das
innere Erleben der PatientInnen einfühlen zu können.
Prof. Dr. med. Konrad Michel
Psychiatrie & Psychotherapie FMH, Bern
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