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N.N.
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Professionelle Kommunikation in der Institution
im Spannungsfeld zwischen Freiwilligkeit und Zwang
Im Alltag psychiatrischer Institutionen mit Pflichtversorgung ist
«die reine Psychotherapie» kaum umsetzbar. Die Weiterbildung
stellt deshalb einen methodenübergreifenden Ansatz vor, der
jede Art der Interaktion mit den PatientInnen als Intervention auf
der Grundlage einer therapeutischen Haltung versteht. Die Behandlung,
Betreuung und Begleitung schwer seelisch Kranker gründet in
diesem Kontext auf ununterbrochener, interdisziplinärer Beziehungsarbeit.
Dies unabhängig davon, ob die Behandlung im Einvernehmen mit
den PatientInnen oder im Extremfall gegen deren krankheitsbedingt
beeinträchtigten Willen mit Zwang geschieht. Neben
Aspekten der Settinggestaltung, des Behandlungsplanes, der
Gestaltung des Gruppenlebens in
einer Behandlungseinheit wird die Methodik der interdisziplinären
und interinstitutionellen Zusammenarbeit sowie der verhältnismässigen
Anwen-
dung von Machtmitteln bis hin zur Anwendung von Gewalt erörtert.
Dr. med. Manuel Rupp
Psychiatrie & Psychotherapie FMH, Basel
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