Netzwerk Psyhotherapie
     

Pflichtmodul 10 - Therapeutische Arbeit bei Gewaltbereitschaft und Zwang

N.N.

 

Professionelle Kommunikation in der Institution
im Spannungsfeld zwischen Freiwilligkeit und Zwang

Im Alltag psychiatrischer Institutionen mit Pflichtversorgung ist «die reine Psychotherapie» kaum umsetzbar. Die Weiterbildung stellt deshalb einen methodenübergreifenden Ansatz vor, der jede Art der Interaktion mit den PatientInnen als Intervention auf der Grundlage einer therapeutischen Haltung versteht. Die Behandlung, Betreuung und Begleitung schwer seelisch Kranker gründet in diesem Kontext auf ununterbrochener, interdisziplinärer Beziehungs­arbeit. Dies unabhängig davon, ob die Behandlung im Einvernehmen mit den PatientInnen oder – im Extremfall gegen deren krankheitsbedingt beein­trächtigten Willen – mit Zwang geschieht. Neben Aspekten der Setting­gestaltung, des Behandlungsplanes, der Gestaltung des Gruppenlebens in
einer Behandlungseinheit wird die Methodik der inter­disziplinären und interinstitutionellen Zusammenarbeit sowie der verhältnis­mässigen Anwen-
dung von Machtmitteln bis hin zur Anwendung von Gewalt erörtert.

Dr. med. Manuel Rupp
Psychiatrie & Psychotherapie FMH, Basel

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Pflichtmodule:

1. Persönlichkeits- störungen
2. Posttraumatische Belastungsstörung
3. Dissoziative Identitätsstörung
4. Psychosomatische Erkrankungen
5. Psychosen
6. Affektive Störungen
7. Suizidalität
8. Sucht
9. Krisenintervention
11. Medikation als Intervention
     
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